Kurioser Ladendieb

Ein unspektakulärer Überfall auf einen Laden in der Nähe von New York ging überraschend positiv aus. Der Ladenbesitzer hat den Dieb aus Mitleid beschenkt. Hier die kuriose Geschichte:

Der Mann war kurz vor Geschäftsschluss mit einem Baseballschläger bewaffnet in das Lebensmittelgeschäft gekommen und hatte Geld verlangt, wie das Sicherheitsvideo zeigt. Als der Ladenbesitzer daraufhin seine – allerdings nicht geladene – Pistole zog, gab der Möchtegern-Dieb klein bei und ging weinend auf die Knie.

“Er heulte und bat um Verzeihung”, berichtete der muslimische Geschäftsmann später dem TV-Sender CBS. “Er sagte: Ich habe kein Geld, nichts zu Essen, keinen Job. Meine Familie hungert.” Der Ladenbesitzer war so gerührt, dass er dem Mann 40 Dollar (28 Euro), Brot und Milch gab. Im Gegenzug versprach der Dieb unter Eid, ebenfalls dem Islam beizutreten – suchte dann aber schnell das Weite.

Quelle: n-tv

Ribery und Altintop in Mekka

Nach einem Testspiel des Bayern München gegen Al Wheda in Jeddah (Saudi Arabien) im Januar diesen Jahres besuchten Ribery und Altintop die Kaaba in Mekka. Sie vollzogen zusammen die Umrah, eine Sunna des Propheten Muhammad (s), die jederzeit durchgeführt werden kann. Die Umrah beinhaltet Elemente des Hadsch.

Besucher  bei der Umrah haben private Fotos mit Ribery und Altintop gemacht.

Guckst Du:

Quelle: Haber7

Wir behandeln Muslime wie Halbaffen

Ein Interview mit Jürgen Todenhöfer führte Çigdem Akyol, das im TAZ.de erschien. Todenhöfer, der Autor des Buchs “Warum tötest Du, Zaid?” und Friedensaktivist beantwortet Fragen zu Menschenrechten, zum Frieden, Irak, zur Beziehung zwischen Westen und Muslime.

Zu der Frage: “Sie behaupten, die westliche Politik gegenüber der muslimischen Welt leide unter einer erschreckenden Ignoranz einfachster Fakten. Die wären?” antwortet er:

Es gibt 45 muslimische Länder. Keines von ihnen hat in den letzten 200 Jahren ein westliches Land überfallen. Immer waren wir es, die militärisch angegriffen haben. An den blutigen Kreuzzügen, der Kolonisierung, dem Ersten und Zweiten Weltkrieg, den furchtbaren Massenvernichtungen unter den chinesischen und den sowjetischen Kommunisten, am Holocaust – an all diesen Verbrechen waren die Muslime nicht beteiligt. Wenn ich lese, dass in Deutschland trotzdem 83 Prozent der Menschen die Muslime für Fanatiker halten, wird doch deutlich, wie wenig wir über die muslimische Welt wissen. Die Fanatiker sitzen im Westen. Nirgendwo bin ich so viel Nächstenliebe und Gastfreundschaft begegnet wie in der muslimischen Welt.

Das komplette Interview können Sie unter taz.de – “Wir behandeln Muslime wie Halbaffen” durchlesen.

Wenn das Kopftuch im Weg steht

Ein sehr schöner Artikel über deutsche kopftuchtragende Muslima, die sich als ein Teil der deutschen Gesellschaft sehen aber nicht so wahrgenommen werden. Wenn das Kopftuch im Weg steht.

Zitate:

Hier geht es zum Artikel Wenn das Kopftuch im Weg steht.

Erschütterndes Leid der Zivilisten im Gaza-Streifen

Sueddeutsche.de berichtet im Artikel >>Zivilopfer im Gaza-Streifen “Wir amputieren am laufenden Band”<< schildert in einem Interview Mads Gilbert, ein norwegischer Medizinprofessor aus der Universität Tromso, die dramatische Lage der zivilen Bevölkerung im Gaza-Streifen. Er arbeitet seit paar Wochen am Schifa-Krankenhaus in Gaza-Stadt.

Zitate aus dem Text:

Die Berichterstattung westlicher Medien ist parteiisch und unzureichend. Das ist leider in diesem Thema immer so gewesen. Wann hört endlich diese Barbarei auf und wann kehrt Frieden ein? Möge Gott den Opfern beistehen…

Die Scharia in Bayern

Nach der großen Niederlage der CSU in den letzten Landtagswahlen in Bayern, ist sie gezwungen eine Koalition mit der FDP einzugehen. Der FDP-Abgeordnete Georg Barfuß löste in den Reihen der CSU Empörung aus, als er verlangte, einen bestimmten Teil der Scharia, der mit dem Grundgesetz vereinbar sei, in das Grundgesetz aufzunehmen. Als Beispiele nannte er Fasten- oder Gebetsvorschriften im Islam.

Am Donnerstagabend veröffentlichte Barfuß zu der scharfen Kritik des stellvertretende CSU-Fraktionsvorsitzenden Karl Freller und des bayerischen Innenministers Joachim Herrmann:

“Interpretationen, wonach ich die ‘Einführung der Scharia in Bayern’ gefordert hätte, entsprechen nicht der Realität und sind ein Missverständnis.” Er habe “lediglich darauf aufmerksam machen wollen, dass es für eine funktionierende Bürgergesellschaft selbstverständlich sein und kein Problem darstellen sollte, wenn Mitbürgerinnen und Mitbürger moslemischem Glaubens religiöse Prinzipien beherzigen und praktizieren, die nicht im Gegensatz zu den verfassungsmäßigen Grundlagen unseres Staates stehen”

Quelle: dieStandard

Die Finanzkriese für Dummies

Der Kapitalismus, die Gier, das Gewinnmaximum wurde in seine Schranken verwiesen; undzwar von sich selbst. Das ist das Resultat der weltweiten Finanzkrise. Durch Spekulationen kann man heutzutage in der Finanzwelt innerhalb von Minuten Millionen Gewinn machen. Wenn man aber zu gierig wird und mehr und mehr haben möchte, dann kann aus Gewinn Verlust werden. Kredite werden als Kredite weitergegeben, die wiederum als Kredite weitergegeben werden. Ein Fass ohne Boden.

Was ist da aber ganz genau passiert? Wie kam es zur Finanzkrise? Die Hintergründe zu diesen Fragen kann man einfach auf einem dreiteiligen Video erfahren. Das Video ist viel älter als die aktuelle Finanzkrise (auf YouTube wurde es Ende 2006 hochgeladen).

Ein System, das auf Zinsen basiert, ist länger nicht haltbar. Das schreibt Loretta Napoleoni in ihrem Buch Zuhälter der Globalisierung. Sie preist das islamische Finanzsystem als das einzige Überlebende der amerikanischen Hypothekenkrise, die jetzt eine weltweite Finanzkrise ausgelöst hat.

Guckst Du:

Nachtrag: Zu empfehlen ist auch folgender Beitrag: Finanzkrise – einfach erklärt von Walter K. Eichelburg.

Integration durch Missionierung

Wie oft habe ich das gehört?

Wir leben in Deutschland und hier wird Deutsch gesprochen!

Das ist nicht die freundlichste deutsche Art, fremden Menschen zu begegnen. Die Sprache ist der Schlüssel zur Integration! Das haben aber auch christliche Missionare begriffen. Die Sprache ist der Schlüssel zur Integration, die Integration in das Christentum. Wenn es um Missionierung geht, dann ist das Erlernen der deutschen Sprache nicht mehr so wichtig. Man kommt dem Ausländer gerne entgegen.

Ich kenne ja türkischsprachige Zeugen Jehovas, die freundlich an der Tür anklingen und mit deutschem Akzent in türkischer Sprache ansprechen. Türkischsprachige Plakate mit Zitaten aus der Bibel sind mir jetzt neu, wie jenes Plakat, dass ich in Hamm abgelichtet habe.

Integration durch Missionierung

Integration durch Missionierung

Mir fiel ein alternativer Text ein, als ich dieses Plakat sah:

Sprechen Sie Deutsch? Brauchen Sie auch nicht. Hauptsache Sie sind ein Christ!

Deutsche Firmen bauen die drittgrößte Moschee

Das werden pro NRW und Komparsen nicht gerne hören: Deutsche Firmen bauen die drittgrößte Moschee der Welt. In Algier wurde ein Milliarden Vertrag über den Bau einer Moschee in Algerien geschlossen. Beim ersten Besuch Bundeskanzlerin Angela Merkel in Algerien kam der Vertrag zustande. Zwei deutsche Firmen haben den Zuschlag für die Bauplanung erhalten.

Ich bin mir jetzt schon sicher, dass ein sehr schönes Werk in Algerien entstehen wird. Mich freut es umso mehr, dass deutsche Firmen den Zuschlag für den Bau erhalten haben.  Ich würde gerne die Gesichter der Mitglieder der angeblichen “Bürgerrechtsbewegungen” gegen Moscheebau wie pro NRW sehen wollen. Der einzige Trost für sie wird sein, dass die Moschee nicht in Deutschland gebaut wird.

Da sage ich nur: Die Architekten werden mit dem Bau dieser Moschee Erfahrung sammeln, damit sie überall in Deutschland genauso große und schöne Moscheen bauen können :-D

Kopftuch vs. Kreuz

In einem – für alle verständlichen Artikel – zeigt Omar den Unterschied zwischen Kopftuch und Kreuz. Angeregt durch Lutz Tauberts Ansatz, der zu erklären versucht, was Kreuz und Kopftuch unterscheidet. Der Beitrag Herrn Tauberts fällt sehr subjektiv aus.

[...] Wir reden von Gleichbehandlung der Religionen (was in Ordnung ist oder mehr noch: von unserer grundgesetzlichen Ordnung her ausdrücklich geboten ist); aber wir können daraus nicht ohne weiteres auf eine Gleichbehandlung von religiösen Symbolen schließen. Vor allem dann nicht, wenn sie eine verschiedene Wertigkeit in der Wahrnehmung und Interpretation durch die Bürger im sogenannten religionsneutralen Staat haben. [...]

Wenn die Gesetze nach Wahrnehmung und Interpretationen der Bürger vewrstanden werden sollen, dann würde jeder seine eigenen Gesetze haben. Das kann doch nicht wahr sein.

Omar schreibt dazu:

Interessant: Was die Allgemeinheit der Bürger nach Herrn Taubert denkt, soll ausschlaggebend dafür sein, ob etwas verboten wird? Heißt das auch, dass er dem Verbot des Davidsterns zustimmen würde, wenn die Bürger Deutschlands es wieder als Symbol der angestrebten Weltherrschaft der Juden ansehen würden? Herr Taubert nutzt das schlechte Bild des Islams hier, um eine politische Agenda – die Bindung der deutschen Politik an die Kirchen – zu erzielen.

Leider ist der Unterschied Taubert, der Chefredakteur der evangelischen Presseverbandes in Bayern ist, nicht so deutlich geworden. Was ist denn jetzt der Unterschied?

Im Übrigen – es gibt natürlich einen Unterschied zwischen Kopftuch und Kreuz: das Kopftuch ist ein Bekleidungsstück, während das Kreuz nur an einer Halskette zur Bekleidung wird. An der Wand angehängt gehört es zur Ausstattung und im Allgemeinen ist es ein Symbol, was das Kopftuch zunächst einmal nicht ist. Zudem ist das Kreuz ein direktes Symbol des Christentums – es hängt in und an den meisten Kirchen meist mehrfach und symbolisiert durch seine Größe sehr oft Dominanz.

Das Kopftuch auf der anderen Seite gehört für die Muslima genauso wie die Bluse zur religiösen Bekleidung dazu. Das einzige, was es ausmacht liegt darin begründet, dass die umliegende Gesellschaft dieses Bekleidungsstück nicht trägt. Aber würde die Bluse auch zu einem gefährlichen Symbol mutieren, wenn die Mehrheit der Bürger sich entscheiden würden, sie nicht mehr zu tragen?

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