Islamische Partnersuche mit Muslimlife
Du möchtest eine Muslima bzw. einen Muslim heiraten? Die Auswahl eines muslimischen ebenbürtigen Partners erscheint Dir schwierig? Du willst Deine Religion vervollständigen? Muslim sucht Muslima bzw. Muslima sucht Muslim zwecks Heirat!
Muslimlife ist dann die richtige Anlaufstelle! Muslimlife ist eine seriöse, innovative und sich auf islamische Werte besinnende Partnersuche für Muslime. Ein Projekt der eMercator Net GmbH, wo ich unteranderem Geschäftsführer bin.
In der Praxis erweist sich die Partnerwahl für Muslime in Europa äußert schwierig. Die Auswahl an potentiellen Kandidatinnen und Kandidaten für eine Eheschließung ist stark eingeschränkt. Vor allem in ländlichen Gebieten, wo die Anzahl der Muslime gering ist. Insbesondere Muslime mit Migrationshintergrund entschließen sich in so einem Falle einen Ehepartner im Ausland, sprich im Heimatland, zu suchen. Jedoch zeigen sich in solchen Ehen, kulturelle Unterschiede und Verständnisprobleme auf, obwohl die Ehepartner dieselbe Sprache beherrschen (Warum Muslimlife?).
Ziel ist es die Suche nach einem Ehepartner auf die Bedürfnisse der in Europa lebenden Muslime anzupassen und zu erleichtern. Im Gegensatz zu vergleichbaren Partnerbörsen, legt Muslimlife höchsten Wert auf Seriosität und sticht mit Wertegrundsätzen und qualitativem Service sichtlich hervor.
In der aktuell erschienen Pressemitteilung heißt es:
„Die Muslime haben eine deutlich größere Affinität und Wunsch zu einer Ehe als Nicht-Muslime. Für Muslime ist es selbstverständlich und unkompliziert eine Ehe einzugehen. Deshalb findet unser Service große Akzeptanz“ unterstreicht der Projektverantwortliche Herr Yücel. „Dazu ist es aber umso wichtiger, dass islamische Verhaltensweisen, Werte und Grundsätze eingehalten werden, da die Interessierten keine Flirts oder Freundschaften im weitesten Sinne suchen, sondern einen Partner zur Gründung einer Familie. Und da unterscheiden wir uns zu üblichen Partnerbörsen“ (Muslimlife – die Partnersuche für muslimische Singles verlässt die Beta-Phase).
Muslimlife verpflichtet sich zu 5 wesentlichen Grundsätzen:
- Grundsatz Nr. 1: Einhaltung vom islamischen Verhaltenskodex
- Grundsatz Nr. 2: Sicherheit der Mitglieder
- Grundsatz Nr. 3: Kommunikation im Internet ausschließlich über Muslimlife
- Grundsatz Nr. 4: Datenschutz und Geheimhaltung
- Grundsatz Nr. 5: Die Wahrung der Privatsphäre
Über Muslimlife:
Muslimlife ist im deutschsprachigen Raum die führende Partnerbörse für anspruchsvolle muslimische Singles, die nach islamischen Grundsätzen heiraten möchten. Muslimlife Mitglieder sind muslimische Frauen und Männer, die auf der Suche nach einer Ehepartnerin bzw. einem Ehepartner sind. Muslimlife ist die am schnellsten wachsende muslimische Community für Partnersuche in Deutschland. Muslimlife ist ein Projekt der eMercator Net GmbH, mit Sitz in Dortmund.
Pauken für den Einbürgerungstest
Es ist ein Test mit 33 Fragen, von denen die Hälfte richtig beantwortet werden muss! Erst dann wird man ab dem 1. September eingebürgert. Die insgesamt 310 Fragen wurden von der Berliner Humboldt-Universität entwickelt. Der Test kostet 25 Euro und kann sooft man möchte wiederholen (DIE WELT).
Es ist wie bei einer Fahrschulprüfung: Man blecht Geld, paukt anhand älterer Testfragen und wenn man durchfällt, fängt das wieder von vorne an. Das geht dann so weiter, bis man den Test besteht. Ich hoffe nur nicht, dass der Einbürgerungstest in naher Zukunft in theoretisch und praktisch unterteilt wird.
CSU legt vor: Aktion Integration
In München wurde ein 10-Punkte-Programm vom Kabinett verabschiedet. Der Plan sieht vor, die Integration von Ausländern zu verbessern, indem die Sprachfördern verstärkt gefördert und die Bildungschancen erhöht werden.
Gelungene Integration ist ein zentraler Eckpfeiler für die Sicherung des sozialen Gleichgewichts im Land
, sagte Ministerpräsident Günther Beckstein (CSU).
Und da hat er einmal Recht… Wie sagt man das so schön: Auch ein blindes Huhn findet mal ein Korn!
Quelle: Linie eins News
Nominierung zum Muslim des Jahres 2008: Frank „Bilal“ Ribéry
Nicht einmal die erste Hälfte des Jahres 2008 ist zu Ende, trotzdem möchte ich schon vorab meine Nominierung für den „Muslim des Jahres 2008“ für Deutschland bekannt geben. Kurzzeitig musste ich überlegen, ob dieser Preis überhaupt verliehen wird. Wenn nicht, dann könnte man ihn einführen, wenn doch, dann sollte sich die Jury meinen Vorschlag zu Herzen nehmen.
Ich nominiere nicht irgendeinen bestplatzierten muslimischen Professor, der sich beim Nobelpreis mit dem 218. Platz begnügen musste, oder irgendeinen „Meister-Konverter“, der in diesem Jahr 3122 Nicht-Muslime zum Islam konvertiert hat, oder einen Imam, der den Koran zwei Mal in Folge auswendig gelernt hat. Nein, ich nominiere den französischen Fußballstar Frank „Bilal“ Ribéry vom frischgebackenen deutschen Rekordmeister FC Bayern München zum Muslim des Jahres 2008! TATAAA… Überrascht? Wieso gerade er? Was sind seine Verdienste?
Ribéry hat es geschafft den betenden Muslim in deutsche Wohnzimmer zu tragen! Es prägten uns die Bilder seines Bittgebets vor jedem Spielanpfiff mit ausgestreckten Armen und offenen Handflächen nach oben gerichtet, mit gesenktem Kopf und verschlossenen Augen, konzentriert, vertieft im Gebet, Allah bittend… Sogar Premiere startete eine Werbekampagne, die ungewollt vom betenden Ribéry ausgegangen war: „Die Gebete wurden erhört!“.
Der Knackpunkt seiner Beliebtheit ist nicht das obligatorische Bittgebet vor dem Spiel gewesen, sondern es waren seine fußballerischen Fertigkeiten, die den FC Bayern München zum Meistertitel verholfen haben. Er war einfach gut, vielleicht sogar der Beste in dem, was er machte, nämlich Fußballspielen. Dass er ein konvertierter Muslim ist, war eine Nebensache, die seitens der Moderatoren immer nur am Rande erwähnt blieb. Die Münchner Fans schlossen ihn in ihre Herzen ein, weil er ihnen das gab, was sie von ihm wollten: ein Klasse Spiel und schöne Tore!
Er hat weder seine islamische Identität groß an die Glocke gehangen noch die Menschen zum Islam gerufen. Er ist einfach seiner Profession nachgegangen und hat sie „muslim-like“ mit einem Lächeln auf den Lippen in größter Bravur absolviert. Er wurde zum Sympathieträger und Vorbild vieler junger deutscher Fußballtalente. Er ist auch uns Muslimen zum Vorbild geworden und hat uns gezeigt, wie man in der Gesellschaft akzeptiert und sogar geliebt werden kann.
Mein Lieblingsleitsatz ist: „Produzieren statt Konsumieren!“ Dieser Satz impliziert, dass man aktiv für diese Gesellschaft etwas auf die Beine bringt, etwas von sich gibt, sie bereichert, sie weiterbringt und nicht nur nimmt und konsumiert. „Die gebende Hand ist besser als die nehmende“ hat Muhammad – Gottes Segen und Heil auf ihn – gesagt. Und das hat Ribéry gemacht, er gab seinen Fans, was sie erwarteten – guten Fußball! Deswegen hat man ihn anerkannt und geliebt. Es gibt zahlreiche muslimische Profifußballer, nur keiner hat den Muslim salonfähig gemacht wie Ribéry.
Wenn Frank „Bilal“ Ribéry ein Vorbild für uns Muslime ist, dann müssen wir wie er, erstens unsere muslimische Identität nicht verstecken, sie aber auch nicht an die große Glocke hängen und zweitens die Besten in dem sein, was wir können und die Gesellschaft damit bereichern.
Ich freue mich auf die kommende Europameisterschafft und bereits schon auf die nächste Saison mit Ribéry & Co.
Nachtrag: Der Artikel Franck Bilal Ribéry “Immer an Gott glauben” wurde von einer Freundin empfohlen, der eine gute Ergänzung zu diesem Beitrag ist.
Ausländerdebatte: Schmelztiegel der Ängste
Nicolas Richter analysiert die gegenwärtig einseitige Ausländerdebatte und fordert die Muslime mehr Einfluss in der Politik zu gewinnen.
Die U-Bahn-Überfälle haben es wieder gezeigt: Wenn Muslime auffällig werden, trübt sich im Westen schnell der Verstand. Es wird Zeit, dass sich eine muslimische Elite herausbildet, die in der deutschen Politik an Einfluss gewinnt.
Seinen empfehlenswerten Artikel findet Ihr hier.

