Teetrinker aufgepasst!
Nach einer Studie der iranischen Universität zufolge soll das Trinken vom heißen Tee das Risiko einer Speiseröhrekrebserkrankung erhöhen. Das berichtet die BBC.
So muss ich meine türkischen Landsmänner davor warnen und raten den Tee allmählich abgekühlt zu genießen.
Das hat laut dem Sender „BBC“ zumindest eine Studie der iranischen Universität von Teheran im Bezug auf Tee ergeben. Demnach erhöht sich das Erkrankungsrisiko um das Achtfache, wenn der Tee direkt nach dem Einschenken bei einer Temperatur über 65 Grad Celsius getrunken wird.
Weltweit sterben an Speiseröhrenkrebs jährlich mehr als 500 000 Menschen.
Quelle: Focus.de
Umgang mit Diskussionen in meinem Blog
Da die Zeit die Vorzüglichkeit ist, die mir am wertvollsten ist, und ich mich über die Knappheit dessen oftmals ärgere, möchte ich sie, die ich für diesen Blog zur Verfügung stellen möchte, so effektiv wie möglich nutzen. D.h. konkret, dass ich die Anzahl der publizierten Artikel konstant halten möchte.
Der „Zeitvernichter“ schlechthin sind endlose Dialoge. Meine Artikel mögen dem einen oder anderen nicht gefallen. Damit muss ich wohl leben (deswegen bin ich noch nicht gestorben)… Kritik kann ich auch vertragen… Aber ich möchte in Zukunft keine Dialoge führen, die im Endeffekt keinen Nutzen bringen. Dazu muss ich leider alle vertrösten, die unaufhaltsam versuchen meinen Standpunkt zu wiederlegen und damit meine kostbare Zeit (auch wenn das etwas anmaßend klingt) in Anspruch nehmen.
Ich sehe es nicht ein, dass der Ärger von streitsüchtigen Antagonisten mir die Zeit raubt, die mir dann irgendwo wieder fehlt. Mein Englischlehrer sagte immer:
Ich werfe meine Perlen nicht vor die Säue!
So gehe ich ab jetzt an die Sache ran und schreibe lieber einen neuen Beitrag, anstatt verbissen zu debattieren.
Was willst Du machen und wo willst Du hin?
Was willst Du machen und wo willst Du hin? Diese Frage hatte ich mir nicht gestellt, als ich zu bloggen anfing. Nun bin ich an einem Punkt angelangt, wo ich denke, dass mit meiner privaten Domain yucel.biz eine falsche Domain gewählt habe. Im Laufe der Zeit haben sich die Themen in eine bestimmte Richtung bewegt, so dass meiner Meinung nach mein Familienname als Domainname langfristig nicht die richtige Adresse ist.
Ich habe mich dann entschlossen – entsprechend des Blog Namens – migrantenkind.net zu zu wählen. Aus yucel.biz ist jetzt migrantenkind.net geworden. Alle Artikel, die auf yucel.biz erschienen sind, sind auch auf migrantenkind.net zu finden. Allen SEO Freaks, die sich jetzt die Haare raufen, möchte ich anmerken, dass ich anhand der Anleitung Best practices when moving your site vom Official Google Webmaster Central Blog den Umzug vollzogen habe. Ich bitte auch alle, die auf mein Blog einen Link gesetzt haben, ihre Links zu aktualisieren.
Dritter Blogkarneval deutschsprachiger Muslime
Es steht der dritte Blogkarneval deutschsprachiger Muslime bevor. Mit einem Thema Eurer Wahl könnt Ihr bis zum 31. Mai am Blogkarneval teilnehmen. Sie findet am 1. Juni statt. Nähere Infos unter muslimkarneval.de.
Sonderkündigungsrecht bei O2-Handyverträgen
Der Mobilfunkbetreiber O2 hat Ende 2006 die Preise für Anrufe zur Sonderrufnummern erhöht. Laut der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg besteht ein Sonderkündigungsrecht für O2-Kunden. Ein Gerichtsverfahren wird wohl dann den Schiedsspruch sprechen. Ich gehe sicher und kündige schon mal
Eine Muster-Kündigung wurde von der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg ins Netz gestellt.
Guckst Du:
Nach drastischer Preiserhöhung für 0180-Nummern
Sonderkündigungsrecht bei O2-HandyverträgenDas Unternehmen O2 hat Ende 2006 die Preise für Anrufe zur Sonderrufnummer 0180 teilweise drastisch erhöht. So zahlen Kunden für einen Anruf bei einer 01805 Nummer statt bisher 25 Cent pro Minute in der Nebenzeit jetzt rund um die Uhr 69 Cent pro Minute. O2-Kunden traf diese Preiserhöhung völlig überraschend. Nach Ansicht der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg können sie von ihrem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen, wenn sie ihren O2-Vertrag nicht fortsetzten möchten.
Bei der Verbraucherzentrale mehren sich die Beschwerden verärgerter O2-Kunden, die durch ihre Rechnung von der drastischen Preiserhöhung der 01805-Nummer erfuhren. Wollten sie von ihrem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen, weigerte sich O2,die Kündigung zu akzeptieren. Begründung des Unternehmens: Sonderrufnummern und Premiumdienste seien Nebenleistungen, die ohne Zustimmung der Endkunden geändert werden dürfen. Brigitte Sievering-Wichers, Telekommunikationsexpertin der Verbraucherzentrale sieht das anders: „Der Hinweis auf eine Nebenleistung und den daraus folgenden Konsequenzen ist nicht korrekt. Nach unserer Rechtsauffassung müssen Anbieter bei einer Preiserhöhung ihre Kunden immer über die neuen Preise informieren und ihnen ein Sonderkündigungsrecht einräumen, wenn sie den Vertrag nicht zu den alten Konditionen weiterführen wollen.“
Verbrauchern, die bereits erfolglos wegen der Preiserhöhung bei O2 gekündigt haben oder die Sonderkündigungsrecht erstmalig wahrnehmen möchten, hilft die Verbraucherzentrale mit einem Musterbrief, der ihre juristischen Argumente enthält. Er kann im Internet unter www.vz-bw.de/o2-vertrag heruntergeladen oder über das Beratungstelefon unter der 0900 1 77 444 1 (1,75 Euro pro Minute aus dem deutschen Festnetz) von montags bis donnerstags zwischen 10 und 18 Uhr angefordert werden. Er kommt dann ohne weitere Kosten per Post ins Haus.
“Sollte Dein Name nicht Abdulkadir heißen?”
Es wollten schon so viele Leute meinen Namen von Kadir in Abdulkadir korrigieren, so dass ich keine Zahl nennen könnte, die es auf meinen Namen abgesehen hatten und immer noch haben. Ich höre öfters: “Sollte es nicht besser Abdulkadir heißen?” Der Beweggrund liegt einfach darin, dass “Al-Qâdir” einer der 99 Namen Allahs ist. Übersetzt heißt es “der Bemessende”. Diese Namen können Menschen tragen, wenn der Zusatz “Abd (Diener)” vorangestellt wird, z.B. Abd-ur-Rahmân (Diener des Erbarmers), Abd-ul-Azîz (Diener des Allmächtigen) oder auch Abd-ul-Qâdir. Ein Mensch kann/sollte z.B. nicht “Azîz” heißen – obwohl dieser Name öfters vorkommt -, da es “allmächtig” bedeuten würde.
Für einige Zeit habe ich mich auch Abdulkadir rufen lassen, bis ich erfuhr bzw. darüber tiefer nachdachte, dass ich im Monat Ramadan insbesondere im Lailat-ul-Qadr (Nacht der Bestimmung, Nacht der Allmacht) geboren war. Lailat-ul-Qadr wird im Qur’an so beschrieben:
Im Names Gottes, des Gnädigen, des Allbarmherzigen. Wahrlich, Wir haben ihn (den Koran) herabgesandt in der Nacht von Al-Qadr. Und was lehrt dich wissen, was die Nacht von Al-Qadr ist? Die Nacht von Al-Qadr ist besser als tausend Monate. In ihr steigen die Engel und der Geist herab mit der Erlaubnis ihres Herrn zu jeglichem Geheiß. Frieden ist sie bis zum Anbruch der Morgenröte. (Sure 97, Verse 1-5)
Meine Mutter sagte mir, dass ich Kadir heiße, weil ich im Lailat-ul-Qadr geboren war. Im Türkischen sagt man zu dieser heiligen Nacht “Kadir Gecesi”. Also kam mein Name nicht von “Al-Qâdir” sondern “Qadr”. Da in der türkischen Sprache keine Silben ohne Vokale existieren können, wurde aus “Qadr” -> “Qadir” bzw. “Kadir”, indem ein Vokal in die Silbe “dir” eingefügt wurde. Dieses sprachliche Phänomen sieht man auch bei gleichgebauten Wörtern, die aus dem Arabischen ins Türkische übernommen worden sind. Hier einige Beispiele:
- Amr -> Emir (Befehl)
- Asr -> Asir (Jahrhundert oder Nachmittagsgebet)
- Sabr -> Sabir (Geduld)
- Mihr -> Mihir (Brautgabe)
- Misr -> Misir (Ägypten)
Meistens verkneife ich mir aber jedesmal diese lange Erklärung, denn die meisten verstehen das nicht. Oder, ich kann schlecht erklären
Die spinnen, die Asiaten!
Seit längerem habe ich über ein Video nicht so gelacht wie bei dieser versteckten Kamera aus Asien!
Die spinnen, die Asiaten! Guckst Du:
Flashfilme: Geschichte in 90 Sekunden
Geschichte ist faszinierend! Es ist wie eine Erzählung voller Abenteuer. In 20 Minuten ist das ganze Leben einer historischen Figur erzählt. Wenn man zwischen den Zeilen liest, dann gibt es auch Lebensweisheiten. Man lernt durch die Fehler anderer.
Das Leben ist wie ein Fenster, wo Menschen vorbeigehen und hindurchschauen. Muhammad (s) hat mal gesagt (eigene Übersetzung aus dem Türkischen):
“Ich bin wie ein Reisender, der auf der Erde unter dem Schatten eines Baumes sich ausruht und weiterzieht.”
Guckst Du: Geschichte in 90 Sekunden:
Türkei hat die Nase vorn
Man kennt den Beitrag der Länder für die Wissenschaft. Hervorragende Wissenschaftler werden auszeichgezeichnet wie beim Nobelpreis. Meistens sind es Amerikaner oder Europäer.
Mich hat aber immer der Beitrag der islamischen Länder interessiert. Wo stehen sie und was machen sie überhaupt? Konsumieren sie oder produzieren sie? Dazu fand ich einen älteren Artikel auf nature.com, wo die muslimischen Länder und deren Beitrag für die Wissenschaft untereinander verglichen werden. Und zu meiner Überraschung: Die Türkei führt klar vor dem Iran und Ägypten die Liste der islamischen Länder an, die wissenschaftliche Puplikation veröffentlichen (guckst Du hier). Währenddessen investieren die reicheren muslimischen Öl-Staaten das meiste Geld in Waffen.
Der Unterschied zwischen dem Westen und den islamischen Ländern ist offenkundig: Die Einen produzieren und die Anderen konsumieren. Wer die Einen und wer die Anderen sind, dazu könnt Ihr Euch ja Gedanken machen.
Quelle: nature.com
Bald im Jahre 1428!
Auch wenn nach Einsteins Theorie Zeitreisen möglich sein sollen – obwohl ich glaube gehört zu haben, dass die Relativitätstheorie wiederlegt worden ist – , so wird man auch, so Gott will, ohne solch ein Abenteuer in das neue Jahr 1428 gemeinsam eintreten.
Das Jahr 1428 liegt in der Zukunft. Unzwar wird sie entweder am 20. oder 21. Januar 2007 beginnen. Ja, genau Du hast es erraten, es ist Hijri-Neujahr (alle, die das islamische Neujahr phonetisch mit einer japanischen Kampftechnik verwechselt haben, können unter Wikipedia.de sich mehr Informationen zu diesem Thema holen). Wird der Neumond gesichtet, so beginnt der neue Monat nach der islamischen Zeitrechnung.
Dann knallen die Korken, die Sylvesterraketen flitzen durch die Luft, man hört das Jubeln, das Konzert der Trillerpfeifen und die Party hat angefangen… Uups, wir sind im falschen Film. Das haben wir ja Gott sei Dank hinter uns und bis zur nächsten Dämonen Vertreibung sind es ja noch 356 Tage.
Die Muslime zelebrieren traditionell den islamischen Jahresanfang nicht; wenn schon, dann den zehn Tage später folgenden Aschûra-Tag. Es gibt ja auch keinen Grund “einen Drauf zu machen”. Ein neues Jahr, dass wegen hohem Alkoholkonsum mit starken Kopfschmerzen startet, kann ja kein gutes Omen sein. Der Vorteil liegt aber darin, dass die ausgesprochenen Glückwünsche zum Jahresanfang sofort wirken, und schon am nächsten Tag die Kopfschmerzen wieder verschwinden
Heute wurde ich per Mail gefragt, wann denn der 1. Muahrram 1428 n.H. (nach der Hijra) ist, da dachte ich, dass ich kurz was dazu schreibe.
Grundsätzlich möchte ich keine Aussage darüber treffen, wann das Jahr 1428 anfängt, sondern nur erläutern, wann der Mond gesichtet werden kann. In der Grafik ist zu sehen, dass am 19. Januar 2007 die wissenschaftliche Sichtungswahrscheinlichkeit nur für die Amerika Kontinente besteht. Je voller die Farbe in den Sichtbarkeitszonen wird, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit einer Sichtung.

Aus allen anderen Ländern kann astronomisch (NICHT astrologisch) der Mond an diesem Tag nicht gesichtet werden.
Das Problem ist, wie man mit der Sichtungsmeldung umgeht. Für die Verfechter der Globalen Sichtung ist am 20. Januar schon der 1. Muharram, aber für die Anhänger der Lokalen Sichtung ist es für Europa wohl der 21. Januar.
Ich bin persönlich für die Lokale Sichtung, weil sie wirklich die Sunna Muhammads (s) war. Die Globale Sichtung ist eine Neuerscheinung und sie gibt es seit weniger als 100 Jahren, nachdem die Telekommunikation ein Teil unseres Lebens wurde.
Und an alle Anderen, die das alles nicht interessiert und nur feiern wollen “Prost Neues Hijri-Jahr”
Apropos Informationen zu diesem Thema findet Ihr auf Mondsichtung.de…


