In Bayern möchte ich nicht leben!
Kaum zu glauben, dass es Politiker in der deutschen Elite gibt, die noch nicht den „hochangesehenen“ Titel des „Hasspredigers“ erlangt haben. Wenn ich solche Aussagen eines Ministerpräsidenten eines Bundeslandes höre, dann erinnere ich mich an die Zeit in Deutschland vor 70 Jahren. Und so einer hat in Bayern mit mehr als 60% die letzten Landtagswahlen gewonnen. Wie sind dann wohl die Einheimischen dort gesinnt? In Bayern möchte ich nicht leben!
Aus Spiegel-Online:
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Mit Haushaltspolitik und Ausländerthematik ran ans Publikum
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Jetzt noch das Publikum über die Integrationspolitik mitnehmen: Bei ausländischen Kindern setze die CSU auf Fördern und Fordern, ohne gemeinsame Sprache gebe es kein gemeinsames Lernen. Für die Schulen gelte: “Wer randaliert, fliegt raus, und wer kein Deutsch kann, kommt gar nicht erst rein.” Das gibt johlenden Applaus und endlich die ersten “Edmund, Edmund”-Rufe. Das Publikum kann das noch rhythmischer und anhaltender, als Stoiber Staatsbürgerkurs und -test für Einbürgerungswillige fordert: “Hier gilt das Grundgesetz, nicht die Scharia, hier gilt das Strafgesetzbuch, nicht die Blutrache.” Wer das nicht akzeptiere, “braucht gar nicht erst zu kommen”, so Stoiber.Und endlich lächelt der CSU-Chef wieder ein zaghaftes Siegerlächeln. Jenes Lächeln, das er zuletzt 2003 bei seinem überragenden Landtagswahlsieg aufgesetzt hatte. Als er die Unterdrückung christlicher Minderheiten in arabischen Ländern anspricht, stehen die ersten im Publikum auf den Tischen, reißen die Arme wie beim Jubel über ein Fußballtor hoch: “Wer den Ruf des Muezzins in Berlin verlangt, sollte auch in Riad und Teheran das Glocken-Läuten zulassen”, sagt Stoiber. Jubel auch bei der Frage nach einer türkischen EU-Mitgliedschaft: “Das kommt für uns, die CSU, nicht in Frage.”
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http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,403821,00.html
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