Teetrinker aufgepasst!

Nach einer Studie der iranischen Universität zufolge soll das Trinken vom heißen Tee das Risiko einer Speiseröhrekrebserkrankung erhöhen. Das berichtet die BBC.

So muss ich meine türkischen Landsmänner davor warnen und raten den Tee allmählich abgekühlt zu genießen.

Das hat laut dem Sender „BBC“ zumindest eine Studie der iranischen Universität von Teheran im Bezug auf Tee ergeben. Demnach erhöht sich das Erkrankungsrisiko um das Achtfache, wenn der Tee direkt nach dem Einschenken bei einer Temperatur über 65 Grad Celsius getrunken wird.

Weltweit sterben an Speiseröhrenkrebs jährlich mehr als 500 000 Menschen.

Quelle: Focus.de

Kriegsverbrechen in Israel: Alle wussten es, nur niemand sprach es aus

Nach und nach kommen Details des Gaza-Kriegs ans Tageslicht. Die grausame hohe Zahl unschuldiger Zivilisten (1434 Tote, 5303 Verletzte), die getötet wurden, war, wie jeder halbwegs intelligente Mensch es sehen muss, der Inbegriff der Unverhältnismäßigkeit.

Nun berichten israelische Soldaten, dass sie wahllos Zivilisten getötet und mutwillig zerstört haben. Israelische Soldaten schokieren mit Zeugenaussagen über den Gaza-Krieg.

Einer der Kommandeure erzählte etwa von einer Anweisung, eine ältere Palästinenserin zu erschießen, die in etwa 100 Meter Entfernung von einer israelischen Stellung auf der Straße ging. Er sprach dabei von «kaltblütigem Mord». Ein anderer Kommandeur erzählte, wie ein Scharfschütze eine Mutter und ihre zwei Kinder erschoss, weil sie versehentlich eine falsche Straßenabbiegung nahmen. «Ich glaube nicht, dass er sich besonders schlecht fühlte, weil er aus seiner Sicht nur nach seinen Vorschriften handelte.»

Insgesamt habe der Eindruck vorgeherrscht, «dass das Leben von Palästinensern sehr, sehr viel weniger wichtig ist als das Leben unserer Soldaten», sagte er. Beim Stürmen von Häusern, in denen sich Zivilisten aufhielten, hätten Soldaten häufig wahllos und ohne Vorwarnung um sich geschossen. «Die Vorgesetzten sagten uns, dies sei in Ordnung, weil jeder, der dageblieben ist, ein Terrorist ist», erzählte einer der Soldaten. «Ich habe das nicht verstanden – wohin hätten sie denn fliehen sollen?» Andere Soldaten hätten ihm gesagt, man müsste alle töten, «weil jeder Mensch in Gaza ein Terrorist ist».

Viele Soldaten hätten auch mutwillig den Besitz palästinensischer Familien zerstört, «weil es ihnen Spaß macht». «Wir können sagen, sooft wir wollen, dass die israelische Armee moralisch überlegen ist, aber im Feld ist das einfach nicht so.»

In einem anderen Beitrag berichtet die Islamische Zeitung, dass “Ärzte für Menschenrechte” der israelischen Armee vorwirft, die Ethikrichtlinien verletzt und das Leben von Palästinensern gering geschätzt zu haben.

Nach Angaben der Ärzteorganisation wurden 41 Palästinenser, die im Gesundheitsbereich arbeiteten, getötet. Darüber hinaus habe die Armee 34 Gesundheitszentren angegriffen. Solche Angriffe verletzten das internationale humanitäre Völkerrecht.

Guardian berichetet ebenfalls von Kriegsverbrechen der Israelis im Gaza Krieg.

Auch der Historiker und Buchautor Daniel Cil Brecher, der Sohn österreichisch-jüdische Holocaust-Überlebender, der 1986 “von Israel enttäuscht” nach Europa ging und sich bewusst für das Leben in der Diaspora entschied, nimmt zum Vorwurf Gewalt gegen Zivilisten im Gaza-Krieg Stellung. Deutschland Radio strahlte folgendes Interview aus: Interview als MP3.

Wir behandeln Muslime wie Halbaffen

Ein Interview mit Jürgen Todenhöfer führte Çigdem Akyol, das im TAZ.de erschien. Todenhöfer, der Autor des Buchs “Warum tötest Du, Zaid?” und Friedensaktivist beantwortet Fragen zu Menschenrechten, zum Frieden, Irak, zur Beziehung zwischen Westen und Muslime.

Zu der Frage: “Sie behaupten, die westliche Politik gegenüber der muslimischen Welt leide unter einer erschreckenden Ignoranz einfachster Fakten. Die wären?” antwortet er:

Es gibt 45 muslimische Länder. Keines von ihnen hat in den letzten 200 Jahren ein westliches Land überfallen. Immer waren wir es, die militärisch angegriffen haben. An den blutigen Kreuzzügen, der Kolonisierung, dem Ersten und Zweiten Weltkrieg, den furchtbaren Massenvernichtungen unter den chinesischen und den sowjetischen Kommunisten, am Holocaust – an all diesen Verbrechen waren die Muslime nicht beteiligt. Wenn ich lese, dass in Deutschland trotzdem 83 Prozent der Menschen die Muslime für Fanatiker halten, wird doch deutlich, wie wenig wir über die muslimische Welt wissen. Die Fanatiker sitzen im Westen. Nirgendwo bin ich so viel Nächstenliebe und Gastfreundschaft begegnet wie in der muslimischen Welt.

Das komplette Interview können Sie unter taz.de – “Wir behandeln Muslime wie Halbaffen” durchlesen.