Die muslimische Frau in den europäischen Medien

Am 15. Mai organisiert das EFOMW (European Forum of Muslim Woman) erstmalig
gemeinsam mit dem Europäischen Parlament ein Treffen mit dem Thema :

“Die muslimische Frau in den europäischen Medien”

Die Einladung erläutert den Sinn und die Absicht dieses Treffens:

For several years now, particularly since September 11th 2001, it is not uncommon to see media coverage of Muslim Women. Numerous articles, sometimes complete files are dedicated to her. And so we have witnessed the birth of a stereotype of “the Muslim Woman;” making an abstraction out of human diversity. A new woman has been created, between myth and fantasy, on the basis of a chaotic international reality. The question is how to know which woman we are talking about. Is the image in the media real? On which rudiments is it based? Who really are these Muslim Women? How do they define themselves? What is their place in society, what engages them, what are their hopes, their dreams and what are their claims?

The European Forum of Muslim Women and the Alliance of Liberals and Democrats for Europe wish to analyse these questions and try to answer them. Therefore we would like to invite you to participate to a seminar organised on 15th of May 2007 in the European Parliament (60 rue Wiertz, B-1047 Brussels) - room 3G3 - from 8h30 to 11h30.

Muslim Women in the Media :
Between myth and reality

You will find the draft programme in annex.
As the places are limited and because of the security procedures of the European Parliament, participants who do not have a permanent access and who wish to participate to our event must register in advance.
Please send an email to sajjad.karim( A T )europarl.europa.eu to register.

The objective of this seminar is to initiate a space of open dialogue and exchange of views between all concerned actors, Muslim Women, journalists and politicians. We hope that all of us will leave the debate enriched by new knowledge and approaches.
For more information, please call: 0032473217507

Es werden unteranderem auch deutschsprachige muslimische Frauen für dieses Treffen gesucht. Es wurden im Parlament insgesamt 160 Plätze reserviert. Man sollte sich bis zum 30. April angelmeldet haben. Das genaue Programm kann unter diesen Adressen angefordert werde:

Islamkonforme Anleihen für Muslime

Nachdem in 2004 Sachsen Anhalt erstmals in Europa islamkonforme Anleihen augegeben hat, prüft die britische Regierung die Marktchancen von islamkonformen Staatsanleihen.

Balls sagte:

Ich glaube, die Emission von Scharia-konformen Bonds bringt potenziell große Vorteile (n-tv).

Rund 15 Millionen Muslime in Europa werden für Banken und Regierungen eine interessante Zielgruppe. Das Angebot für muslimische Investoren fällt sehr knapp aus (Die Zeit).

Nach islamischem Recht sind Zinszahlungen verboten, der Handel ist aber ausdrücklich erlaubt. Darüber hinaus investieren Muslime aber auch nicht in Rüstungsunternehmen, alkohol- und schweinefleischverarbeitende Unternehmen und Firmen, die Glücksspiel anbieten.

Die Suche nach “Halal”-Produkten ließ die türkischstämmigen Muslime in den letzten Jahren in die Hände von Scheinfirmen laufen, die mit Beteiligungen an ihren “islamischen Holdings” warben. Die Verluste lieget zwischen 4-5 Mrd. Euro (AiD).

Der Kapitalismus kennt keine Rasse, Religion oder Kultur. Wer Geld hat, ist interessant und ein guter Freund. Was sagt Herr Kapital?

Geld stinkt nicht!

Muslime in Deutschland verurteilen die abscheulichen Morde in der Türkei

Stimmen zum Mord an drei Christen in der Türkei:

Mit tiefem Entsetzen und Abscheu verurteilt der Koordinationsrat der Muslime in Deutschland (KRM) die unfassbaren Morde an drei Christen am gestrigen Mittwoch in der türkischen Stadt Malatya“, sagte der Sprecher des KRM Dr. Ayyub A Köhler am heutigen Tag. „Es gibt keine religiöse Rechtfertigung für solche Überfälle “ sagte er weiter und führte aus, „dass solche Taten niemals geduldet werden dürfen“. Er betonte, dass „der Koran das Recht auf Glaubensfreiheit im Vers 256 der zweiten Sura garantiert, wo es heisst: „Kein Zwang im Glauben““. Er sagte weiter: „Diese koranische Grundlage darf niemals in Frage gestellt werden und er endete mit der Hoffnung, „das wir der Versuchung widerstehen, das nun Christen und Muslime gegeneinander ausgespielt werden (islam.de).

Der Koordinationsrat der Muslime umfasst folgende Dach-und Spitzenverbände:

In einer ersten Erklärung verurteilte der Vorsitzende der IGMG, Yavuz Celik Karahan, den Überfall aufs Schärfste und bezeichnete die Tat als „barbarischen Akt:

Dieser Angriff richtet sich gegen Muslime und Christen gleichermaßen. Die Täter handelten offensichtlich mit der Absicht, Unruhe zwischen Muslimen und Christen zu stiften und sie gegeneinander zu provozieren. Wir hoffen, dass die Urheber der Anschläge schnell gefasst werden und die Tat aufgeklärt wird. Unser Mitgefühl und unsere Solidarität gilt den Familien der Opfer (igmg.de)

Die unendlichen Skandale aus Dänemark

Dänemark, Dänemark, Dänemark… Ich hatte schon oft gelesen und gehört, dass Ausländer in Dänemark tagtäglich mit Diskriminierung konfrontiert seien. Bei meinem Besuch in diesem schönen Lande als Tourist, ist mir nichts Derartiges aufgefallen. Vielleicht sieht man ja im Touristen nicht den Ausländer, vor allem wenn dieser Geld mitbringt.

Nach dem Skandal um die “Mohammed-Karikaturen” und die darauf folgenden heftigen Debatten um Meinungsfreiheit in der Mehrheitsgesellschaft fällt ein Parlamentsmitglied Dänemarks mit der Tür in den nächsten Skandal hinein. Der dänische Abgeordnete Søren Krarup vergleicht das Kopftuch islamischer Frauen mit dem nationalsozialistischen Hakenkreuz!

Er sagte nämlich:

Das Kopftuch ist ein totalitäres Symbol und auf einer Stufe mit Symbolen, wie wir sie aus dem Nationalsozialismus und dem Kommunismus kennen.

Und jetzt kommt der Knaller:

Genau wie die Nationalsozialisten alle anderen Rassen vernichten wollten, meint auch der Islam, dass alle mit einem anderen Glauben bekehrt und in letzter Konsequenz ausgerottet werden müssten.

Wenn ich als Muslim so eine absurde Behauptung lese, dann denke ich mir, dass diese Person kein Wissen über den Islam und die Weltgeschichte besitzt. Aber die Spitze ist, dass Søren Krarup ein Theologe ist! Aufgrund dessen vermute ich, dass der Herr Abgeordnete den “Knall” nicht gehört hat und entsprechend seines Berufes als “Rechtspopulist” einfach mit der Dreckschleuder um sich wirft, mit dem Ziel, irgendwas bleibt schon an diesen Muslimen hängen.

Irrsinnig zu behaupten, dass der Islam alle mit einem anderen Glauben bekehren und ausrotten möchte, zeigt auf, dass die Motivation von Søren Krarup auf Verleumdung, Hetze und Desinformation der Öffentlichkeit liegt.

Eindeutig weist der Qur’an die (zwanghafte) Bekehrung anderer Religionsanhänger kategorisch ab. Dazu steht im Qur’an:

Kein Zwang im Glauben. Rechtleitung ist bereits vom Abirren klar unterschieden, und wer die Götzen leugnet und an Allah glaubt, hat sich an die stärkste Handhabe gehalten, bei der kein Spalt ist, und Allah ist hörend und wissend (2:257, Übersetzung nach Ahmad v. Denffer).

Im Artikel “Religionsfreiheit aus islamischer Sicht” schreibt Ahmad v. Denffer dazu Folgendes:

[...]

(Die Anlässe der Offenbarung) hinsichtlich des Verses „Kein Zwang im Glauben“ folgendes: Eine Frau von den ansar machte ein Gelübde, daß sie, wenn sie einen Sohn haben würde, diesen zum Juden machen wolle, woraufhin, als er unter den Juden aufgewachsen war, die ansar wie auch die Juden sagten, er gehöre zu ihnen. Da wurde der Vers offenbart: „Kein Zwang im Glauben“, und Said bin Dschabir fügte (erläuternd) hinzu: „Und wer will, bleibt bei ihnen, und wer will, kommt zum Islam.“

Mudschahid, ein Koranexeget der 2. Generation, sagte zu diesem Vers: „Dieser Vers wurde hinsichtlich eines Mannes herabgesandt, der zu den ansar gehörte, der einen Knecht hatte, den er zum Islam zwingen wollte.“

Nach einem dritten Bericht, ebenfalls bei Nisaburi, handelte es sich um einen Mann, der zwei Söhne hatte. Diese waren von syrischen christlichen Kaufleuten zum Christentum gebracht worden und mit diesen Kaufleuten nach Syrien gezogen, und der Mann verlangte, daß sie vom Christentum ablassen sollten.

[...]

Der Vergleich des Kopftuches mit dem Nazi-Hakenkreuz ist eine Diffamierungskampagne gegen Muslime. Herr Krarup ich freue mich, sie aufgeklärt zu haben. “Reden ist Silber, Schweigen ist Gold!”

Waymo - Medienplattform für junge Muslime

Islam.de startet das neue Medienplattform WAYMO (http://www.waymo.de). Neben Content-Sharing kann sie als Kommunikationsplattform genutzt werden.

Islam im web 2.0 angekommen - waymo goes live!

islam.de mit neuem Angebot einer interaktiven Medienplattform

In Deutschland startet islam.de mit der neuen Medienplattform www.waymo.de. Damit ist das muslimische Internetfernsehen in greifbare Nähe gerückt. waymo kann als Kombination des Videoportals “YouTube” und der Communitysite “MySpace” gesehen werden.

Mit waymo trägt islam.de der web2.0-Entwicklung Rechnung, hin zu einer Content Sharing und Social Networking Plattform. Das neue Portal ermöglicht Internetusern das Video- und Audiosharing von interessanten und spannenden Inhalten.

islam.de erweitert damit sein umfangreiches Angebot bestehend aus Newsabteilung und den mehr als 4000 Seiten islamischen Content, welcher erst kürzlich durch das Portal muhammad.islam.de ergänzt wurde. Nun wird durch waymo gezielt auch die Community und Interaktion gefördert.

Der Leiter von islam.de, Aiman Mazyek, sagte vor dem Start von waymo: „Diese Plattform bietet der überwältigenden Mehrheit der friedliebenden Muslime die Chance, eine virtuelle Heimat im Netz zu finden“. „Über ein Jahr Arbeit und Entwicklung kommen nun zum Tragen“, so Mazyek freudig weiter. „Ich danke allen Mitstreitern für die geleistete und kommende Arbeit“.

Die über Jahre entwickelten und praktizierten Rules of Ethics, mit der sich unsere User stets identifiziert haben, setzen Maßstäbe im Umgang im Internet. Nicht zuletzt wird dadurch auch extremistischen Tendenzen präventiv und nachhaltig entgegengewirkt.

waymo ist wie sein Mutterportal islam.de selbst ein gemeinnütziges Projekt.

Waymo beschreibt sich selbst wie folgt:

Islamic Content Sharing. waymo ist eine Internet-Plattform für Ihre Videos und Audios rund um das Thema Islam. Sinnstiftende und unterhaltsame Medien können Sie auf waymo hochladen und mit Freunden und der Webgemeinde teilen.

Social Networking. Sie können die Medien der waymo Community durchstöbern, sie an eigenen Kommentaren teilhaben lassen und andere Benutzer mit gemeinsamen Interessen finden, sich mit ihnen austauschen und zusammenschließen.

Ich habe mich bereits angemeldet und bin gespannt wie sich das Projekt entwickelt. Pssst mein Benutzername bei waymo lautet “observer”.

Eindrücke aus der Kölnarena

Nun haben es die islamischen Dachverbände geschafft; sie haben den Koordinationsrat der Muslime in Deutschland (KRM) offiziell gegründet. Die Gründungsmitglieder sind DITIB, Islamrat, Zentralrat der Muslime und VIKZ. Sie wollen gemeinsam als Ansprechpartner für Politik und Gesellschaft fungieren (EUROPOLITAN). Es wurde auch höchste Zeit…

Am Dienstag (10. April 2007) fand in der Kölnarena ein gemeinsames Kulturprogramm zur Ehrung des Gesandten Muhammad (s) statt. Mit einige Freunden nahm ich auch an der großen Veranstaltung teil. Es nahmen, laut Moderator, mehr als 16.000 Besucher teil (islam.de).

Mir haben vor allem die Rede von Murad Hoffmann und die Qur’an-Rezitation des Südafrikaners Abdurrahman Sadien gefallen. Im Ganzen fand ich die Veranstaltung gelungen und gratuliere auch den Organisatoren.

Zwei Bilder habe ich bin meinem Handy schießen können. Die Qualität ist aber nicht berauschend:

Zweiter Blogkarneval deutschsprachiger Muslime online

Zweiter Blogkarneval deutschsprachiger Muslime ist online. Ein kurze Zusammenfassung der Beiträge sind bei mediagard zulesen. Nach dem großen Erfolg des ersten Blogkarneval deutschsprachiger Muslime hat leider die Anzahl der Autoren an diesem Event abgenommen. War das Thema zu umfangreich oder war die Zeit der Autoren zu knapp?

Eine Diskussionsplattform zum Blogkarneval findet Ihr bei Too Much Cookies.

Sahira Awad rappt für Toleranz

Ein interessanter Artikel über eine kopftuchtragende Muslima, die für Toleranz rappt.

Guckst Du:

“Kopftuch ist Freiheit”

Sie trägt Kopftuch und hat schon mit Rap-Star Bushido zusammengearbeitet. Sahira Awad gehört zu Berlins bekanntesten Hip-Hop-Musikerinnen. Sie ist gläubige Muslimin, das Kopftuch trägt sie aus Überzeugung. In der von Männern dominierten Hip-Hop-Szene wäre die Sängerin auch ohne die religiöse Kopfbedeckung ein Exot. Jahrelang trug Sahira ihre Haare offen. Für sie ist das kein Widerspruch zu ihrem Interesse am Islam. Schon als Kind mochte sie den Klang des “Ezan”, des Gebetsrufs.

In ihrem Studio in Charlottenburg wippt die 27-Jährige - braune Rehaugen, modische Jeans und eng angelegtes Kopftuch (das “Hidschab”) - zu den selbstkomponierten Beats. Sie sprüht nur so vor Selbstbewusstsein. Der 11. September 2001 war ein Wendepunkt in ihrem Leben. Sie empfand wie viele, dass der Islam nach den Anschlägen zur Terror-Religion stilisiert und Muslime pauschal verdächtig wurden. Die junge Frau wollte sich ein eigenes Bild machen und fing an, den Koran zu studieren. Ihr gefielen die Spiritualität und der Friedensgedanke der Weltreligion.

Toleranz erwünscht

Sahira begann zu beten - fünf Mal am Tag - und irgendwann setzte sie auch das Kopftuch auf. “Für mich ist das Freiheit, und ich würde mich unwohl fühlen, wenn ich jetzt einen Minirock anhätte. Das ist mein Kopf, mein Haar, meine Entscheidung”, sagt Sahira. Sie ist in Berlin geboren, als Tochter palästinensischer Eltern, und im Stadtteil Wilmersdorf aufgewachsen. Diese förderten die schulischen Leistungen der acht Kinder, achteten darauf, dass sie alle perfekt Deutsch lernten.

Die Mutter trägt kein Kopftuch, auch einige ihrer Schwestern nicht, wie die Musikerin erzählt. Die anderen sind religiöser, haben sich für das Tuch entschieden. Dass Sahira inzwischen allein erziehende Mutter eines Sohnes ist, sei für die Familie keine Schande, sondern Antrieb, sie zu unterstützen, zum Beispiel, wenn wieder Konzerte oder Proben anstehen. So viel Toleranz würde sich Sahira auch in der Kopftuch-Debatte wünschen.

Verunsicherung

Sie kennt auch die Argumente der Gegner wie der türkischstämmigen Bundestagsabgeordneten Ekin Deligöz. “Für viele von uns Musliminnen steht es für Unterdrückung, Patriarchat und Frauenfeindlichkeit”, urteilte die Grünen-Politikerin über das Kopftuch, das für sie nicht an Schulen gehört. Deligöz’ klare Meinung verärgerte strenggläubige Muslime, die Politikerin erhielt sogar Morddrohungen. “Ich finde das ganz schrecklich”, sagt Sahira. Auch wenn sie Deligöz’ Auffassung nicht teilt, verurteilt sie die Art, wie darauf reagiert wird.

Schon oft hat die junge Frau Verunsicherung bei ihren Mitmenschen ausgemacht, wenn diese ihr Kopftuch sahen. Bei Bewerbungsgesprächen sei das Stück Stoff häufig ein Hindernis gewesen. Ganz anders in der Musikwelt: In der Hip-Hop-Szene falle das Tuch nicht weiter ins Gewicht, erzählt die Sängerin. Sie hat sich mit ihrer Musik schon früh Respekt bei den männlichen Kollegen verschafft. Mit 15 fing sie an, Songs zu schreiben und diese auf Kassetten aufzunehmen. Sie wurden in der Schule weitergereicht und landeten irgendwann bei einem Musikproduzenten.

Gewalt ist tabu

Im Gegensatz zu ihren männlichen Kollegen sind Gewaltverherrlichung und Machotum in den Songs von Sahira tabu. Vielmehr reflektiert sie das Leben um sie herum - Perspektivlosigkeit unter Jugendlichen, Generationskonflikte und vor allem die Frage nach den Wurzeln. “Elhamdüllilah, Frei Schnauze. Berlin, ja das ist mein Zuhause”, singt sie auf ihrem Debütalbum. “Heimat ist für mich immer da, wo ich nicht anecke und mich als Ganzes fühlen kann, also hier in Deutschland. Es ist nur komisch, dass man in der Öffentlichkeit selten als Teil dieses Landes wahrgenommen wird. Wenn wir in den Medien auftauchen, dann immer nur als unterdrückte Töchter oder kriminelle Arbeitslose.”

Deswegen will sie ein Vorbild sein, zeigen, dass eine gläubige Muslimin genauso emanzipiert und selbstbestimmt sein kann wie andere Frauen. Inzwischen hat die Musikerin ein eigenes Label gegründet, “Imani Music” heißt es. Imani kommt aus dem Arabischen und bedeutet “mein Glaube” - der Glaube an Gott und an sich selbst.

Von Aygül Cizmecioglu, dpa

Quelle: n-tv

Das Spiel mit religiösen Gefühlen

Auch wenn Meinungsfreiheit und künstlerische Freiheit ein unverzichtbarer Pfeiler der Demokratie sind, können sie - je nach Intensität - Gefühle anderer verletzen. Eine lebensgrosse Jesus Skulptur aus Schokolade, die den Namen “My Sweet Lord” trägt, löste Empörung in der Katholischen Liga der USA aus. Der Vorsitzender, Bill Donohue, spricht von

einer der schlimmsten Verletzungen christlicher Gefühle, die es je gegeben hat.

Die Insensibilität der Ausstellung (New York) liegt nach der Meinung der Liga am Zeitpunkt. Genau zu Ostern, wo Schoko-Osterhasen in den Verkaufsregalen stehen (Blick Online).

Aus muslimischer Sicht ist jede bildliche Darstellung der Gesandten Gottes, unter denen sich auch Jesus (s) befindet, verboten. Ungeachtet dieser Regel existieren aber auch in der islamischen Welt vereinzelt Zeichnungen, die den Gesandten Muhammad (s) sehr selten mit offenem Gesicht, aber häufiger mit einem Gesichtsschleier zeigen.

Das Heilige anderer ist respektvoll zu behandeln. Erweise Respekt, so dass Du auch Respekt erfährst.