Studie: In Bayern Rassismus und Antisemitismus am größten
Eine neue Umfrage der Friedrich-Ebert-Stiftung hat meine “vermeintlichen Vorurteile” gegen den “Freistaat Bayern” noch mehr gestärkt. Ergänzend zu meinem letzten Beitrag zum “hochgeliebten” Bayern zeigt diese Studie wie schwierig das Leben im Süden Deutschlands für Menschen mit Migrationshintergrund tatsächlich sein muss. Dass die CSU die Studie “manipulativ” diffamiert, ist für mich unbegreiflich. Sie bestätigt doch ihre jahrzehntelange Politik… Also in Bayern will ich immer noch nicht leben!
Apropos ich bin seit meiner Kindheit ein Bayern München Fan! Die letzten Einheimischen im Kader sind: Kahn, Schweinsteiger, Lahm und Ottl. Scholl und Podolski zähle ich nicht dazu; sie sind ja auch Ausländer
Inter- und Intranational klappt es ja! Also ich habe noch die Hoffnung – wobei die Hoffnung zuletzt stirbt – , dass es ein Mentalitätswechsel geben wird. Dazu muss man aber die ganze bayrische Bevölkerung substituieren. Grüß Gott!
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Studie: In Bayern Rassismus und Antisemitismus am größten
Innenministerium spricht von manipulierter Umfrage – Friedrich-Ebert-Stiftung und Hochschulen wiesen den Vorwurf entschieden zurück
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In Bayern ist rechtsextremes Gedankengut offenbar so weit verbreitet wie in keinem anderen Bundesland. Dies geht aus einer neuen Studie hervor, die die Universität Leipzig im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung erstellt hat. Demnach ist die Bevölkerung im Freistaat noch antisemitischer als die Menschen in jenen neuen Bundesländern, die als NPD-Hochburgen gelten. Staatsregierung und CSU kritisieren die Studie als “manipulativ” und “nicht repräsentativ”.
Die Friedrich-Ebert-Stiftung wies unterdessen den Vorwurf zurück. Auf den Fragebogen hätten sich 2001 führende Politologen geeinigt. Professor Elmar Brähler von der Universität Leipzig betonte, die Umfrage sei auch für Bayern repräsentativ. Laut Innenminister Günther Beckstein gingen angeblich rechtsextremistische Gewaltdelikte in den ersten acht Monaten dieses Jahres zurück. Doch erst kürzlich hatte Beckstein selbst vor einer schleichenden Ausbreitung rechtsextremer Gesinnung gewarnt.
Gegenüber den Leipziger Forschern äußerten sich 42,4 Prozent der 714 befragten Bayern ausländerfeindlich und 16,4 Prozent antisemitisch. 10,6 Prozent befürworteten eine Diktatur und 8,1 Prozent verharmlosten den Nationalsozialismus. In Mecklenburg-Vorpommern gaben sich nur 5,3 Prozent der Befragten als Antisemiten zu erkennen. Auch der Wert bei der Ausländerfeindlichkeit liegt mit 34,5 Prozent noch unter dem bayerischen. Nur in Brandenburg ist die Fremdenfeindlichkeit mit 49,7 Prozent höher als in Bayern. “Von dem einfachen Bild, dass nur im Osten die bösen Rechten sitzen, müssen wir uns verabschieden”, sagte Elmar Brähler weiter.
Quelle: islam.de

